
Wegen des Verbots der sogenannten Mozartverkäufer in Wien ziehen laut Heute zwei betroffene Unternehmen vor den Verfassungsgerichtshof.
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Dass Wien die Mozartverkäufer von zentralen Plätzen in der City verbannt hat, wollen zwei betroffene Unternehmen nicht auf sich sitzen lassen. Sie wollen die Maßnahme vor dem Verfassungsgerichtshof bekämpfen, wie die Anwälte der Firmen gegenüber Heute am Montag angekündigt haben. Man sei überzeugt, dass das Verbot unverhältnismäßig und ungerecht sei, betonten die Juristen gegenüber der Zeitung.
Kritisiert wird, dass die Verbannung nur für die Ticket-Verkäufer gilt und nicht für andere Bereiche. Zudem sei die Übergangsfrist viel zu kurz gewesen. Konzertveranstalter hätten bereits Personal kündigen müssen, wird beklagt.
In Wien dürfen seit Juli am Stephansplatz, in der Kärntner Straße, am Graben und vor der Staatsoper keine Konzertkarten mehr feilgeboten werden. Früher wurde dort eine gewisse Anzahl an Genehmigungen erteilt. Die gewünschte Eindämmung der kostümierten Ticket-Händler sei jedoch nicht erreicht worden, hieß es von Seiten der Stadt.