Microsoft und Linkedin bauen tausende Stellen ab

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 © APA / AFP / Martin LELIEVRE

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Der US-Technologieriese Microsoft steht durch den teuren Ausbau von KI-Rechenzentren unter Sparzwang, er nutzt Produktivitätssteigerungen für einen weiteren Stellenabbau.

Der Softwarekonzern kündigte am Montag die Streichung von 4.800 Jobs an. Das entspricht rund zwei Prozent der Belegschaft. Zuvor hatte das Unternehmen 9.000 Beschäftigten Abfindungen angeboten. Beim Karrierenetzwerk Linkedin, das zu Microsoft gehört, sollen einige hundert Stellen wegfallen.

In den vergangenen Monaten haben US-Technologiekonzerne nach Angaben des Portals Layoffs.fyi etwa 120.000 Jobs abgebaut. Vor allem Cloud-Anbieter wie Microsoft, Google oder Amazon Web Services (AWS) stehen wegen der steigenden Kosten für den Aufbau neuer Rechenzentren unter Sparzwang. Allein Microsoft will im laufenden Jahr 190 Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur investieren.

Bauboom bei Rechenzentren

Gleichzeitig treibt der Bauboom bei Rechenzentren die Preise für Computerchips in die Höhe. Dies dämpft Microsofts Videospiele-Geschäft. Der Konzern musste unlängst die Preise für die Konsole Xbox anheben, obwohl deren Absatz bereits schwächelte. Die neue Chefin der Sparte, Asha Sharma, forderte daraufhin einen „Neustart". Die Gewinnspanne sei auf drei Prozent geschrumpft.

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