
CTO Bernd Greifeneder
©trend/Wolfgang WolakDas in Linz gegründete Software-Unternehmen hat den Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich erhöht. Der Nettogewinn sank hingegen.
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Dynatrace hat seinen Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr (per 31. März 2026) von 1,7 Mrd. auf 2,054 Mrd. US-Dollar (1,46 Mrd. auf 1,77 Mrd. Euro) gesteigert. Der Nettogewinn (GAAP net income) sank von 483,7 Mio. auf 162,7 Mio. US-Dollar. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.
Die große Differenz zwischen dem GAAP net income der vergangenen beiden Geschäftsjahre erklärt das Unternehmen mit einem Einmaleffekt: 2025 habe Dynatrace eine konzerninterne Übertragung der weltweiten wirtschaftlichen Rechte an geistigem Eigentum (IP) von einer hundertprozentigen US-Tochtergesellschaft auf eine hundertprozentige Schweizer Tochtergesellschaft vollzogen, um die IP-Rechte besser auf die Geschäftstätigkeit abzustimmen. Die Übertragung führte zu einem Ertragsteuervorteil in Höhe von 320,9 Mio. US-Dollar (275,83 Mio. Euro).
Zahl der Beschäftigten wuchs
Die Zahl der weltweit Beschäftigten ist von 5.200 auf 5.600 gestiegen. 28 Prozent der Belegschaft arbeitet an den sechs österreichischen Dynatrace-Standorten in Linz, Wien, Graz, Klagenfurt, Hagenberg und Innsbruck.
Dynatrace ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei KI-basierter Observability (Überwachung/Beobachtbarkeit, Anm.). „Wir sind auf dem Weg zu autonomen digitalen Ökosystemen, die sich selbst verwalten, Leistung sowie Kosten optimieren und Probleme beheben, bevor sie sich auf die Nutzer auswirken. Für diese Systeme ist KI-gestützte Observability unerlässlich, weil sie ansonsten blind für die reale Welt wären“, sieht Unternehmensgründer und CTO Bernd Greifeneder weiteres Potenzial für die darauf spezialisierte Technologie von Dynatrace.