Fonio.ai sichert sich 17 Millionen Dollar

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Fonio.ai-Gründer Matthias Gruber und Daniel Keinrath (l.)
 © Niklas Stadler

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Das Wiener KI-Unternehmen fonio.ai hat in einer Seed-Investmentrunde von Risikokapitalgebern über 17 Mio. Dollar (14,73 Mio. Euro) erhalten.

Das sei die zweitgrößte Seed-Runde der österreichischen Start-up-Geschichte, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die Finanzierungsrunde basiere auf einer Firmenbewertung von umgerechnet 120 Mio. Euro. Fonio.ai bietet KI-Telefonassistenten für die Kundenkommunikation an, die „natürlich klingende“ Gespräche führen können.

Die aktuelle Finanzierungsrunde bei fonio.ai wurde vom britischen Risikokapitalgeber 20VC angeführt. Im Dezember 2025 hatte das Unternehmen eine Angel-Finanzierung von über 3 Mio. Euro erhalten. Laut Firmenbuch (Wirtschafts-Compass) verfügen die Firmengründer Matthias Gruber und Daniel Keinrath jeweils noch über rund 39 Prozent der fonio-Anteile, 20VC hält rund 10,6 Prozent und Inari Ventures rund 4,6 Prozent.

Mit der Kapitalspritze will fonio.ai Büros in München, Mailand, Paris, London, Warschau und New York eröffnen und die technologische Weiterentwicklung der Plattform forcieren. Das Start-up hat nach eigenen Angaben aktuell über 7.500 Kunden, darunter Volkswagen, BRITA und Hagebau, und automatisiert mehr als 2 Millionen Anrufe pro Monat. Fonio.ai wurde im Herbst 2024 von Keinrath und Gruber in Wien gegründet und beschäftigt heute über 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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