Eklat im OMV-Betriebsrat

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Unruhe vor der Ankunft der neuen CEO: OMV-Zentrale in Wien.

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Langjährige OMV-Aufsichtsrätin wurde von der Belegschaftsvertretung abberufen und ersetzt.

Nur wenige Wochen vor dem Eintreffen der neuen OMV-Chefin Emma Delaney gehen im Aufsichtsrat des heimischen Energiekonzerns die Wogen hoch. Wie trend aus gut informierter Quelle erfahren hat, ist die Belegschaftsvertreterin Nicole Schachenhofer Anfang Juli aus dem Kontrollgremium der OMV nicht ganz freiwillig ausgeschieden. Alfred Redlich, Vorsitzender des Angestelltenbetriebsrats der OMV, bestätigt dies auf trend-Anfrage: „Mit Wirkung vom 2. Juli 2026 wurde Karin Teufel als Arbeitnehmervertreterin in den Aufsichtsrat der OMV AG delegiert. Gleichzeitig ist Nicole Schachenhofer aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden." Nachsatz: „Die Entsendung und Abberufung von Arbeitnehmervertreter:innen in den Aufsichtsrat erfolgt durch die zuständigen Arbeitnehmervertretungen im Rahmen der gesetzlichen und organisatorischen Vorgaben.“

Vorangegangen ist der Abberufung ein lang andauernder Streit zwischen Schachenhofer, die aus der OMV Gänserndorf stammt, und Angela Schorna, ebenfalls Betriebsrätin im Aufsichtsrat, die aus der OMV AG stammt. Schorna wurde letztes Jahr auch statt Schachenhofer in den Aufsichtsrat der Öbag berufen, was die Spannungen noch befeuert haben soll.

Unruhe dürfte aber nicht nur im Aufsichsrat herrschen, sondern auch im Geschäftsbereich Energie, den Vorstand Berislav Gaso zu verantworten hat. Insider berichten von mehreren Rauswürfen auf Managementebene in der Energiesparte. Gaso wolle so vor der Ankunft Delaneys demonstrieren, dass er in seiner Abteilung durchgreifen könne, heißt es konzernintern.

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