
Die heimische Szene der Start-up-Investoren ist klein und konzentriert. Neben Uniqa Ventures als größtem Corporate-Venture-Fonds des Landes gibt es neue Vehikel, die Gründer in Österreich und Europa unterstützen.
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An den Pioniergeist der ersten Jahre erinnert sich Andreas Nemeth gerne zurück. 2016 ist er mit einem vierköpfigen Team gestartet, um für die Versicherungsgruppe Uniqa spannende innovative Geschäftsideen und Start-ups zu suchen. Als ATX-Unternehmen betrat man damals absolutes Neuland. "Während zu Beginn strategische Motive im Vordergrund standen, war eine der frühen und wichtigen Weichenstellungen, bei der Auswahl der Start-ups nach rein finanziellen Kriterien zu entscheiden und neben Impulsen für die Innovation vor allem eine finanzielle Rendite für die Uniqa anzustreben", sagt Nemeth.
Bereits ein Jahr nach dem Start wurden die Beteiligungen unter dem Dach des konzerneigenen Risikokapitalfonds Uniqa Ventures gebündelt, den Nemeth seither leitet. Mit 150 Millionen Euro ist dieser der größte Corporate-Venture-Fonds des Landes und einer der größten Risikokapitalfonds in Österreich.
Heute kümmert sich ein zehnköpfiges Team um ein Portfolio mit rund 50 Startups aus ganz Europa - darunter mit dem irischen E-Commerce-Finanzierer Wayflyer und der Wiener Kryptoplattform Bitpanda auch zwei Unicorns.
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