Baukonzern Porr: Großaktionär Ortner verkauft 4 Prozent

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Baukonzern Porr: IGO Industries reduziert, Streubesitz steigt.

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Die IGO Industries der Industriellenfamilie verkauft Anteile, der Streubesitz steigt damit. Der Aktienkurs sackt ab.

Der börsennotierte Baukonzern Porr hat einen Anteilsverkauf durch seinen Großaktionär IGO Industries verzeichnet. Die Gruppe veräußere vier Prozent der Porr-Aktien, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Dadurch steige der Streubesitz auf 56,6 von zuvor 52,6 Prozent. Der Anteil des aus IGO und der Strauss-Gruppe bestehenden Syndikats sinke auf 43,4 Prozent, wobei die Kontrollverhältnisse unberührt blieben.

IGO Industries steht zu 100 Prozent im Eigentum der Tiroler Industriellenfamilie Ortner. Je 47 Prozent halten Iris und Nina Ortner, den Rest ihre Eltern Klaus und Friederike Ortner.

Nach dem Verkauf sackte die Aktie des Baukonzerns zunächst um neun Prozent ab, am Nachmittag vergrößerten sich die Verluste. Die Marktkapitalisierung betrug zur Mittagszeit 1,6 Milliarden Euro. Dennoch erhofft sich Porr-Chef Karl-Heinz Strauss von dem Schritt eine liquidere Aktie und eine höhere Attraktivität für Anleger.

Erst zu Monatsbeginn hatte IGO Industries eine Erweiterung der Geschäftsführung bekanntgegeben: Neben Iris Ortner, Klaus Ortner und Paul Unterluggauer werden künftig auch Johannes Knoflach und Axel Melchior der Geschäftsführung angehören.

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