UR-120 Blue Planet: Welt-Launch in Wien

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„UR-120 Blue Planet“
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Das Modell „UR-120 Blue Planet“ wird heute in Wien vorgestellt. Ein Zeitmesser der besonderen Art, von dem es nur 10 Stück geben wird. Kostenpunkt: 150.500 Euro.

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Der Star des Tages heißt „UR-120 Blue Planet“. Es passiert nicht allzu oft, dass ein so genannter „World Launch“ in Österreich stattfindet. Die u(h)rige Neuheit in Stratos-Blau wurde heute in der Bundeshaupt vorgestellt und zwar im Rahmen der Masterworks Days von Bucherer.

Der außergewöhnliche Zeitmesser stammt aus der kreativen Zusammenarbeit zwei genialer Schweizer – Uhrmachermeister Felix Baumgartner und Produktdesigner Martin Frei. Gemeinsam gründeten sie 1997 die Marke „Urwerk“, mit rund 200 gefertigten Uhren pro Jahr ein „indipendent watchmaker“ und höchst prädestiniert für das Masterworks Konzept von Bucherer.

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Magisches Detail. Die legendäre Geste des Vulkan-Grußes, realisiert in Form einer uhrmacherischen Komplikation.

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Über Masterworks

Zeitmesser, die aussehen, als wären sie Prototypen für ein neues Uhrengenre in der Zukunft – Uhren, die Experimentierfreude ausstrahlen und die Grenzen des Machbaren verschieben, aber auch Modelle, deren Charakter durch die ikonischen Merkmale ihrer Historie geprägt ist… All das bildet die „First Class“ der Branche. Doch um derartige Raritäten zu live zu erleben, müssen Uhrenliebhaber normalerweise direkt zu den Produktionsstätten reisen – nach Genf, ins Juragebirge oder auch nach Glashütte… Dass sich Uhren dieser Kategorie im Rahmen einer feinen, kuratierten Ausstellung an einem Ort zusammenfinden, kommt höchst selten vor. Juwelier Bucherer macht genau das möglich – aktuell in Form der „Masterworks Days“ in Wien im Palais Todesco.

Und ebendort wird heute die „UR-120 Blue Planet“ vorgestellt. Ihre Bauweise basiert auf einer zweiteiligen, ineinandergreifenden Gehäusekonstruktion, einem Konstruktionsprinzip, das URWERK-Mitbegründer und künstlerischem Leiter Martin Frei besonders am Herzen liegt: „Dieser Ansatz mit einem zweiteiligen Gehäuse – einer Basis und einer oberen Schale, die präzise ineinanderpassen – hat mich schon immer fasziniert. Übrigens ein Markenzeichen von Gerald Gentas Arbeit. Technisch gesehen ist das bemerkenswert… die Idee eines Panzers, der das Innenleben schützt. Die Naht verschwindet, die Verbindung wird unsichtbar.“

Das Blau des Keramikgehäuses, Ton in Ton, nicht nur mit dem Band, sondern auch mit Komponenten des Zifferblatts, wirkt magisch. Die gelenkigen Bandanstöße – ein weiteres typisches Merkmal im Urwerk-Design – verlängern das Gehäuse nahtlos und fließend, während eine im Bandanstoß bei 6 Uhr verborgene Feder die Passform am Handgelenk feinjustiert. Nichts ist zufällig. Nichts ist nur kosmetischer Natur. Jedes Detail dient der Struktur, der Ergonomie und der Funktionalität der Uhr.

Im Herzen der UR-120 Blue Planet schlägt das Kaliber UR-20.01, ein Uhrwerk, das die Zeit im wahrsten Sinne des Wortes in Szene zu setzt. Drei Stundensatelliten umkreisen ein zentrales Karussell. Jeder bewegt sich der Reihe nach entlang der Minutenskala, bevor er die Bühne wieder verlässt, um sich auf seinen nächsten Auftritt vorzubereiten. Dabei überrascht das Modul den Betrachter mit einer legendären Geste – dem Vulkan-Gruß. Sobald nämlich einer der drei Satelliten die linke Seite des Gehäuses erreicht, öffnet er sich. Seine beiden rechteckigen Arme spreizen sich und bilden ein V. Eine Geste, die Generationen von Science-Fiction-Fans vertraut ist, wird hier in eine uhrmacherische Komplikation verwandelt.

Über Martin Frei

Geboren in Winterthur, fand sich Martin Frei schon als Kind von unterschiedlichen Inspirationen begeistert: Sein Vater war Ingenieur in der Grundlagenforschung und baute Maschinen, während ihm seine Mutter vor allem die Welt der Kunst näherzubringen versuchte. Martin Frei erwirbt 1989 sein Diplom in Grafikdesign an der Schule für Gestaltung in Zürich. Anschließend absolviert er seinen Bachelor of Arts an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Luzern, Schweiz. Dort ist er Schüler von Roman Signer, einem international renommierten Schweizer Künstler. 1997 gründet er gemeinsam mit dem talentierten Uhrmachermeister Felix Baumgartner das Unternehmen „Urwerk“ und begeistert die Szene seither mit seinen visionären Ideen.

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martin Frei

Martin Frei. Der Mitgründer von Urwerk gilt als Philosoph unter den Uhrendesignern. Die kreative Darstellung der Zeit eröffnet für den Visionär immer wieder einen neuen Zugang zum individuellen Zeitbegriff.

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