
Die Geduld potenzieller Uhrenkäufer wird seitens mancher Hersteller immer wieder hart auf die Probe gestellt. Umso mehr freut es, drei Tipps zu echten Besonderheiten geben zu können, die bereits in Kürze verfügbar sind.
Ab der Präsentation einer Neuheit noch Monate- oder gar jahrelang auf diesen Zeitmesser zu warten, gehört für Liebhaber und Sammler einfach dazu. Da das Warten aber nicht jedermanns Sache ist, entscheiden sich immer mehr Uhrenhersteller dazu, ihre Novitäten erst dann vorzustellen, wenn deren Auslieferung auch in absehbarer Zeit möglich ist.
Es zahlt sich jedenfalls aus, dem Uhrenfachhändler Ihres Vertrauens regelmäßig einen Besuch abzustatten, denn bei solchen Gelegenheiten erfährt man unter anderem, welche besonderen Schätze in Kürze nach Österreich kommen. Bucherer bedient die anspruchsvolle Klientel sogar mit hauseigenen Spezialitäten, die in Kooperation mit verschiedenen Partnern entstehen. Das neueste „Bucherer Exclusives“-Modell stammt aus den für extravagante Kreationen bekannten Ateliers von H. Moser & Cie, die sich diesmal von der pulsierenden, kontrastreichen Metropole Miami inspirieren ließen.
Mechanische Magie auf Knopfdruck
Bei Juwelier Schullin im Looshaus freut man sich indes unbändig auf die Ankunft des ersten „Tonda PF Chronographe Mystérieux“. Seine Besonderheit liegt im wahrsten Sinne des Wortes im Verborgenen, denn die Komplikation tritt nur hervor, wenn sie gebraucht wird, um danach wie von Zauberhand wieder zu verschwinden – alles gesteuert über einen einzigen Drücker bei acht Uhr. Solange der Chronograph also nicht betätigt wird, verstecken sich die roségoldenen Zeiger hinter ihren rhodinierten Kollegen. Löst man den Mechanismus aus, tauschen die Zeiger ihre Funktion: Die rhodinierten Zeiger werden (dank dreifachem FlybackMechanismus) zu Stopp-Zeigern, während ihre roségoldenen Pendants augenblicklich die klassische Zeitanzeige übernehmen. Fazit: Der komplexeste Chronograph der Welt ermöglicht die denkbar einfachste Ablesung – intuitiv, puristisch, ohne traditionelle Hilfszifferblätter. Prädikat: sehenswert!
Ikone für unterwegs
Es muss nicht immer eine Armbanduhr sein. So macht auch die in Zusammenarbeit mit Industriedesigner Marc Newson entstandene „Memovox Travel Clock“ dem reichen Erbe der Reiseuhren von Jaeger-LeCoultre alle Ehre. Die Grande Maison ließ im Laufe der Jahrzehnte immer wieder mit besonders feinen alarmgebenden Uhren aufhorchen und läutet nun in betont moderner Aufmachung eine neue Ära ein. Das Manufakturkaliber 256 bietet nicht nur eine sonore Weckfunktion, sondern zeigt auch die zwölftägige Gangreserve an.
