
Die große TREND-UMFRAGE: Nur eine Minderheit der Österreicher ist für eine Arbeitszeitverlängerung zu begeistern. In der Beurteilung der schwarz-grünen Standortpolitik schlägt der allgemeine Regierungsfrust durch.
Das Unpopuläre, wenn auch vielleicht Richtige wenige Monate vor den Nationalratswahlen zu unterstützen, ist politisch hoch riskant.
Kurz vor dem Mai mit seinen durch eine Vielzahl von Feiertagen verstümmelten Arbeitswochen – 1. Mai, Christi Himmelfahrt, Pfingsten, Fronleichnam – konnte der Vorstoß der Industriellenvereinigung (IV) deshalb nur danebengehen. Die heiße Kartoffel einer Verlängerung der Wochenarbeitszeit auf 41 Stunden wurde von der Politik rasch fallengelassen.
Unpopulär ist der Vorschlag jedenfalls: 42 Prozent der vom Linzer Market-Institut Befragten sehen ihn sehr negativ, weitere 19 Prozent eher negativ. Nur acht Prozent finden ihn sehr positiv. Bei Männern, sehr jungen und sehr alten Befragten findet er tendenziell mehr Zustimmung als bei allen anderen Teilen der Bevölkerung.
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