„Unser Fokus liegt klar auf Europa“

In Kooperation mit Zaunergroup
Aktualisiert
Lesezeit
4 min
Artikelbild
 © Zaunergroup

©Zaunergroup
  1. home
  2. Business
  3. Unternehmer:innen

Andreas Beck und Roman Zauner, Geschäftsführer ZAUNERGROUP, setzen auf neue Märkte und technologische Trends.

TREND: ZAUNERGROUP ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen und internationaler geworden. Was waren die entscheidenden Hebel?

Andreas Beck: Ein wesentlicher Punkt war die strategische Neuausrichtung ab 2015. Damals waren wir stark von einer Branche abhängig. Als diese weniger investierte, haben wir bewusst auf Diversifikation gesetzt, sowohl in neue Branchen als auch geografisch. Heute sind wir deutlich breiter aufgestellt, etwa in den Bereichen Rechenzentren, Pharma und Indus­trie. Diese Vielfalt sorgt für Stabilität und ermöglicht kontinuierliches Wachstum.

Roman Zauner: Parallel dazu haben wir unser Geschäftsmodell bzw. Leistungsangebot weiterentwickelt. Wir konzentrieren uns gezielt auf ausgewählte Zukunftsfelder, etwa Data Center, Halbleiter oder Green Technology, und erschließen neue Märkte. Gleichzeitig profitieren wir von Synergien und Wissenstransfer innerhalb der Gruppe.

Wo sehen Sie aktuell die größten Wachstumschancen?

Zauner: Aktuell ist die Dynamik im Bereich Data Center besonders stark. Gleichzeitig behalten wir Themen wie Wasserstoff oder ­Carbon Capture im Blick. Auch die Energiewende wird mittelfristig wieder an Bedeutung gewinnen. Ein wichtiger Hebel sind für uns die Themen Standardisierung und ­Modularisierung. Damit können wir Projekte schneller und effizienter umsetzen – das fordern der Markt und unsere Kund:innen auch ­zunehmend.

Beck: Regional liegt unser Fokus klar auf Europa, insbesondere ­Zentral- und Nordeuropa. Wir folgen unseren Kund:innen dorthin, wo investiert wird, unabhängig vom Standort. Diese Flexibilität ist eine unserer ­größten Stärken.

Ihre Kunden reichen bis hin zu ­globalen Technologiekonzernen. Was erwarten diese heute?

Beck: Gefragt sind ganzheitliche Lösungen. Unsere Kund:innen erwarten, dass wir Projekte nicht nur umsetzen, sondern auch aktiv weiterdenken – von der Planung über regulatorische Anforderungen bis hin zu Effizienzsteigerungen. Die Komplexität hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen, ebenso die Geschwindigkeit.

Welche Herausforderungen beschäftigen Sie aktuell am stärksten?

Zauner: Die Rahmenbedingungen verändern sich laufend, etwa durch geopolitische Unsicherheiten, Preisdruck oder regulatorische Anforderungen. Gleichzeitig steigt der Anspruch, Projekte immer schneller umzusetzen. Diese Gegensätze wirken sich auf Kosten und Planbarkeit aus. Unsere Antwort darauf ist eine breite Aufstellung, sowohl ­branchen- als auch länderübergreifend.

Und wie gehen Sie mit dem ­Fachkräftemangel um?

Beck: Das Thema begleitet uns schon lange. Für uns steht die ­Bindung der bestehenden Mitarbeitenden im Vordergrund. Wir investieren stark in Weiterbildung und individuelle Entwicklungsmög­lichkeiten. Gleichzeitig rekrutieren wir international und schaffen ­attraktive Arbeitsbedingungen. Als Dienstleister hängt unser Erfolg unmittelbar von der Qualität ­unserer Mitarbeitenden ab.

Woran wird sich Ihr Erfolg in den nächsten Jahren messen?

Zauner: Entscheidend wird sein, wie konsequent wir unsere strategischen Schwerpunkte umsetzen, etwa die weitere Expansion in ­Europa, die Integration neuer Technologien und die Digitalisierung ­unserer Prozesse. Ein zentraler Punkt ist insbesondere der Einsatz von KI, etwa in der Projektabwicklung oder bei internen Abläufen. Unser Anspruch ist es, als innova­tiver Partner wahrgenommen zu werden und uns damit klar vom Wettbewerb abzuheben.

In Zusammenarbeit mit
Entgeltliche Einschaltung
Logo
trend. Abo

Holen Sie sich trend. jetzt im bequemen Jahresabo!