Wiener Börse fester, ATX kurzfristig über 7.000 Punkte

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ATX dämmt Zuwächse auf 0,65 % ein und steht vor 3. Gewinntag in Folge
 © Roland Schlager, Apa
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Der Wiener Aktienmarkt hat sich am Mittwoch im Frühhandel mit einer festen Tendenz gezeigt und damit seinen Rekordkurs fortgesetzt. Der heimische Leitindex ATX notierte gegen 9.45 Uhr mit einem Aufschlag von 0,65 Prozent bei 6.965,52 Punkten, nachdem er zuvor erstmals in seiner Geschichte die Marke von 7.000 Einheiten überwunden hatte. Damit steht der ATX bereits vor seinem 3. Gewinntag in Folge. Seit dem Jahresstart liegt er bereits beachtliche mehr als 30 Prozent im Plus.

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An den europäischen Leitbörsen ging es im Frühhandel mit den Aktienkursen leicht nach oben. Der freundliche Wochenauftakt infolge sinkender Öl- und Gaspreise sowie rückläufiger Anleiherenditen hat sich bereits am Dienstag fortsetzen können, schrieben die Helaba-Analysten in ihrem Tageskommentar. Getragen wurde die international positive Entwicklung von Hoffnungen auf eine diplomatische Annäherung zwischen den USA und dem Iran am Rande der in New York stattfindenden UN-Vollversammlung.

Gespräche wurden offensichtlich geführt, eine nachhaltige Friedenslösung lässt aber weiter auf sich warten und so kann die Verunsicherung schnell wieder größer werden. Auf Interesse stoßen heute die Einkaufsmanagerindizes in der Eurozone und in Deutschland, hieß es weiter von den Experten.

Am heimischen Aktienmarkt liegt auf Unternehmensebene noch eine sehr magere Meldungslage vor. Weiter auf Höhenflug befindet sich die AT&S-Aktie mit plus 2,4 Prozent. Am Vortag waren die Papiere des Leiterplattenherstellers in einem festen Technologiesektor um mehr als zehn Prozent hochgesprungen.

Unter den schwergewichteten Banken legten die Papiere der Raiffeisen Bank International um drei Prozent zu. Erste Group verteuerten sich um 1,2 Prozent. Die Titel der BAWAG gaben hingegen leicht um 0,1 Prozent nach.

Im Baubereich rutschten die Porr-Titel um 6,4 Prozent tiefer. Strabag-Anteilsscheine bauten ein Minus in Höhe von 1,5 Prozent.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/ROLAND SCHLAGER/ROLAND SCHLAGER

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