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Unter Druck kamen erneut AT&S-Aktien und büßten nach dem zweistelligen Minus vom Vortag weitere 4,0 Prozent auf 105,80 Euro ein. Seit Jahresbeginn haben die Titel des steirischen Leiterplattenherstellers ihren Kurs damit aber immer noch mehr als verdreifacht. Die Analysten der Deutschen Bank haben am Freitag ihr Kursziel für die Aktie in Reaktion auf die jüngste Ergebnisvorlage von 380 auf 220 Euro revidiert und ihre Empfehlung "buy" bestätigt.
Größere Verluste zwischen 3 und 5 Prozent verbuchten auch Lenzing, voestalpine und Verbund. Die Analysten der Baader Bank haben ihre Verkaufsempfehlung "Reduce" für die Verbund-Aktien am Vortag in Reaktion auf die Ergebnisvorlage des Stromversorgers bestätigt.
Der am Freitagnachmittag veröffentlichte US-Arbeitsmarktbericht für Oktober war zwar besser als erwartet ausgefallen, wirkte sich aber nicht nachhaltig an den Börsen aus. Der Bericht zeigte den Arbeitsmarkt in besserer Verfassung als erwartet und untermauerte damit die Ängste der Börsen vor eine Leitzinserhöhung der US-Notenbank Fed im Dezember. "Die Zinserwartungen sind wegen der aufkommenden Verunsicherung vor allem bei Tech-Aktien zuletzt deutlich gedämpft worden. Dies könnte sich nun wieder umkehren," schrieb der Helaba-Experte Ralf Umlauf in einer ersten Einschätzung der Daten.
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