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Der Umsatz stieg zum Start des Geschäftsjahres 2026/27 leicht von 3,9 Mrd. auf 4 Mrd. Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich kräftig von 172 Mio. Euro auf 307 Mio. Euro. Unterm Strich stand nach den ersten drei Monaten ein Gewinn von 196 Mio. Euro, nach 106 Mio. Euro im Vorjahr.
Die Entwicklung in den einzelnen Bereichen verlief unterschiedlich. Während der Konzern im Geschäftsbereich Railway Systems von einem Großauftrag über 470 Mio. Euro für die neue Hochleistungsstrecke Rail Baltica profitierte, blieb die Nachfrage aus der Bau-, Maschinenbau- und Konsumgüterindustrie auf gedämpften Niveau, hieß es. Auch das Geschäft mit der Automobilindustrie sei von dem anhaltend schwierigen Marktumfeld, insbesondere in Europa, betroffen gewesen.
"In diesem von externen Einflüssen maßgeblich geprägten Umfeld legen wir unseren Fokus weiterhin auf die konsequente Reorganisation renditeschwacher Geschäftsbereiche und forcieren gleichzeitig internationale Wachstumsprojekte", so voestalpine-CEO Herbert Eibensteiner. "Unsere robuste Strategie und unsere starke Bilanzstruktur bilden dabei eine stabile Grundlage."
Der Konzern mit weltweit rund 48.640 Beschäftigten bestätigte indes seine Prognose für das Gesamtjahr 2026/27. Erwartet wird ein EBITDA in einer Bandbreite von 1,60 bis 1,85 Mrd. Euro. Zudem treibt die voestalpine ihre Strategie zur grünen Stahlerzeugung voran. Im ersten Halbjahr 2027 sollen die Elektrolichtbogenöfen (EAFs) in Linz und Donawitz in Betrieb gehen. Zudem erweitert das Unternehmen seine Produktionskapazitäten in den USA und Kanada.