Bank Austria: Konjunkturstimmung im August minimal gestiegen

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Über alle Bereiche hinweg bleibt Stimmung im pessimistischen Bereich
 © Barbara Gindl, Apa
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Die Konjunkturstimmung in Österreich hat sich im August minimal verbessert. Der Konjunkturindikator der UniCredit-Bank-Austria fiel mit minus 0,7 Punkten weiter negativ aus, verbesserte sich aber leicht gegenüber dem Vormonatswert (Juli: minus 0,8 Punkte). Der Indikator erreiche damit "den höchsten Stand seit Beginn des US-Angriffs auf den Iran und der Blockade der Straße von Hormuz", sagt der Chefökonom der Bank, Stefan Bruckbauer, in einer Aussendung.

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Die Entwicklung sei nicht in allen Wirtschaftsbereichen gleich: "Bei Industrie, Bau, Verbrauchern und im Export setzte sich die Stimmungsverbesserung, wenn auch verhalten, fort. Die gestiegenen Inflationserwartungen ließen jedoch die Stimmung im DienstleistungssektorBereich, wieder etwas sinken."

Über alle Bereiche hinweg bleibt die Stimmung aber im pessimistischen Bereich, so Bank-Austria-Ökonom Walter Pudschedl. Zudem werde die wirtschaftliche Lage in Österreich seit einem halben Jahr schlechter bewertet als im Euroraum, wenn die Lücke in einigen Bereichen auch verringert worden sei.

Für heuer wird mit einem Wirtschaftswachstum um 0,8 Prozent gerechnet, 2027 sollen es dann 1,2 Prozent sein. Die Arbeitslosenquote werde in dem Jahr bei 7,5 Prozent liegen, um dann im Folgejahr leicht auf 7,4 Prozent zu sinken.

Mit Blick auf die Europäische Zentralbank (EZB) rechnen die Bankökonomen mit einer weiteren Anhebung der Leitzinsen um 25 Basispunkte (0,25 Prozentpunkte; Anm.) im Dezember. "Unter der Annahme, dass es zu keiner weiteren Eskalation an den Energie- und Rohstoffmärkten kommt, dürfte dieser Schritt den Endpunkt des aktuellen Straffungszyklus markieren." Eine restriktive Geldpolitik könne aber länger "notwendig bleiben" und eine Zinssenkung bis zum Ende 2027 verzögern.

SALZBURG - ÖSTERREICH: FOTO: APA/BARBARA GINDL

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