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Die Entwicklung sei nicht in allen Wirtschaftsbereichen gleich: "Bei Industrie, Bau, Verbrauchern und im Export setzte sich die Stimmungsverbesserung, wenn auch verhalten, fort. Die gestiegenen Inflationserwartungen ließen jedoch die Stimmung im DienstleistungssektorBereich, wieder etwas sinken."
Über alle Bereiche hinweg bleibt die Stimmung aber im pessimistischen Bereich, so Bank-Austria-Ökonom Walter Pudschedl. Zudem werde die wirtschaftliche Lage in Österreich seit einem halben Jahr schlechter bewertet als im Euroraum, wenn die Lücke in einigen Bereichen auch verringert worden sei.
Für heuer wird mit einem Wirtschaftswachstum um 0,8 Prozent gerechnet, 2027 sollen es dann 1,2 Prozent sein. Die Arbeitslosenquote werde in dem Jahr bei 7,5 Prozent liegen, um dann im Folgejahr leicht auf 7,4 Prozent zu sinken.
Mit Blick auf die Europäische Zentralbank (EZB) rechnen die Bankökonomen mit einer weiteren Anhebung der Leitzinsen um 25 Basispunkte (0,25 Prozentpunkte; Anm.) im Dezember. "Unter der Annahme, dass es zu keiner weiteren Eskalation an den Energie- und Rohstoffmärkten kommt, dürfte dieser Schritt den Endpunkt des aktuellen Straffungszyklus markieren." Eine restriktive Geldpolitik könne aber länger "notwendig bleiben" und eine Zinssenkung bis zum Ende 2027 verzögern.
SALZBURG - ÖSTERREICH: FOTO: APA/BARBARA GINDL