Kreditneugeschäft bei Santander Consumer Bank gewachsen

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Mehr Geschäft mit neuen Krediten
 © Barbara Gindl, Themenbild, Apa
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Die in Österreich auf Konsumentenkredite spezialisierte Santander Consumer Bank hat im ersten Halbjahr 2026 im Kreditgeschäft spürbar zugelegt. Das Neugeschäft wuchs um neun Prozent auf knapp 1,7 Mrd. Euro, teilte die Bank am Mittwoch mit. Vor allem Kfz-Finanzierungen und Barkredite waren gefragt. Unterm Strich blieb allerdings wegen höherer Risikovorsorgen weniger Gewinn übrig. Das Ergebnis nach Steuern fiel von 16,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf 10,9 Mio. Euro.

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Im Kfz-Geschäft stieg das Kreditneuvolumen um 8 Prozent auf 1,312 Mrd. Euro, vor allem die Neuwagenfinanzierung trägt laut der Bank das Wachstum in dem Segment. Bei Barkrediten zog das Volumen um 21 Prozent auf 292 Mio. Euro an. Rückgänge gab es dagegen im Teilzahlungsgeschäft im Handel, das Neukreditvolumen sank um 16 Prozent auf 92 Mio. Euro. Insgesamt wuchs der Kreditbestand seit Jahresanfang um 4 Prozent auf knapp 3,9 Mrd. Euro.

Wegen des höheren Kreditvolumens, aber auch um die Qualität des Kreditportfolios zu verbessern, wurden die Risikovorsorgen nach oben geschraubt. Sie stiegen von 38,1 auf 46,6 Mio. Euro an. Das drückte den Gewinn nach Steuern um rund ein Drittel auf 10,9 Mio. Euro. Die Quote notleidender Kredite lag nach Angaben der Bank knapp unter 5 Prozent und damit stabil zum Vorjahr.

Für das zweite Halbjahr ist die Bank weiter optimistisch für das Finanzierungsgeschäft, rechnet aber auch mit einem verschärften Wettbewerb um Kundeneinlagen aufgrund steigender Sparzinsen am Markt. Im ersten Halbjahr erhöhte sich die Zahl der Sparkundinnen und -kunden bei der Santander um 1.000 auf 75.000, das Einlagenvolumen ging indessen um 5 Prozent auf 3,02 Mrd. Euro zurück.

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