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Das Projekt gilt zugleich als erster Verbund-Standort, der im Rahmen des italienischen Fördermechanismus FER-X für erneuerbare Energien in Betrieb genommen wurde. Der Mechanismus sieht eine Förderung erneuerbarer Stromerzeugung über Differenzverträge vor. Verbund hatte sich 2025 erfolgreich an einer entsprechenden Ausschreibung beteiligt.
Das Unternehmen will seine Aktivitäten auf dem italienischen Markt deutlich ausbauen. Die Anlage in Povoletto ist nach Angaben von Verbund das erste von insgesamt drei Erneuerbaren-Projekten, die in den kommenden sechs Monaten in Italien in Betrieb gehen sollen.
"Die Inbetriebnahme des Photovoltaikparks in Povoletto ist ein wichtiger Meilenstein unserer Entwicklungsstrategie in Italien und unterstreicht unser langfristiges Engagement in diesem Markt", sagte Francesco Spagnolo, Geschäftsführer von Verbund Green Power Italia, in einer Presseaussendung am Mittwoch. Italien sei ein Schlüsselmarkt für das Wachstum des Konzerns in Europa. Man wolle auch in den kommenden Jahren in erneuerbare Energieanlagen im Land investieren, diese entwickeln und betreiben.
Verbund will mit dem Projekt nach eigenen Angaben auch die lokale Bevölkerung unterstützen. Das Unternehmen hat mit der Gemeinde Povoletto eine Vereinbarung über Ausgleichsmaßnahmen getroffen. Für die Bauarbeiten war der lokale EPC-Dienstleister PVK verantwortlich. Das Unternehmen unterstützte Verbund zudem während der Genehmigungsphase als Entwicklungspartner.
Verbund sieht Italien als einen besonders wichtigen Markt für den Ausbau erneuerbarer Energien. Die österreichische Gruppe baut deshalb derzeit eine breiter aufgestellte Projektpipeline in Italien auf. Ziel ist es nach Unternehmensangaben, die installierte Leistung aus erneuerbaren Energieträgern im Land bis 2027 auf mehr als 100 Megawatt zu steigern.