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Das höchste Prämienwachstum wiesen die Segmente Tschechien (+8,4 Prozent), Polen (+5,0 Prozent), Erweiterte CEE (+5,0 Prozent) und hier vorrangig Ungarn, Slowakei, Bulgarien sowie Österreich (+4,5 Prozent) auf, wobei diese auch wesentlich zur Gewinnsteigerung beitrugen, schreibt das Unternehmen. Positiv entwickelte sich auch die Netto Combined Ratio (Schaden- und Kostenaufwand gemessen an den Prämien, Anm.), die sich gegenüber der Vorjahresperiode um 0,5 Prozentpunkte auf 91,8 Prozent verbesserte.
Die Solvenzquote betrug zum Ende des ersten Quartals 2026 290 Prozent. Damit weise die Gruppe eine "anhaltend hohe Kapitalstärke" aus. "Auf Basis unserer ausgezeichneten Kapitalstärke sind wir in der Lage, attraktive Expansionsmöglichkeiten gezielt zu nutzen und unsere langfristige strategische Positionierung weiter auszubauen", wurde Vorstandsvorsitzender Hartwig Löger in einer Aussendung zitiert.
Verwiesen wurde auf die jüngst abgeschlossene Übernahme der Nürnberger Versicherung, die VIG hält nun 99,2 Prozent der Stimmrechte. Zudem stärke die VIG heuer mit dem Kauf der Moldasig ihre Position in Moldau. Auch in Montenegro baue die VIG ihre Präsenz mit der Gründung einer eigenen Sachversicherungsgesellschaft aus, so der Konzern weiter.