UBM Development im ersten Quartal wieder in der Gewinnzone

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UBM schreibt wieder schwarze Zahlen
 © Themenbild, Apa, HELMUT FOHRINGER
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Der Wiener Immobilienentwickler UBM hat in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 den Sprung zurück in die schwarzen Zahlen geschafft. Nach einem Verlust von 6,6 Mio. Euro im Vorjahresquartal verbuchte das Unternehmen nun ein positives Ergebnis nach Steuern von 0,3 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag bekanntgab. Getrieben wurde die Entwicklung von Wohnungsverkäufen auf Rekordniveau, unter anderem in Wien. Die Gesamtleistung stieg um 62,6 Prozent auf 95,3 Mio. Euro.

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Auch das Ergebnis vor Steuern (EBT) drehte von minus 6,3 Mio. Euro im ersten Quartal 2025 ins Plus und lag bei 0,3 Mio. Euro. Maßgeblich für die gestiegene Gesamtleistung waren Wohnungsverkäufe in Österreich, Deutschland und Tschechien sowie Anteilsverkäufe am Poleczki Business Park in Polen. In Wien trugen vor allem die Projekte LeopoldQuartier und Village im Dritten maßgeblich zum Ergebnis bei. Die reinen Umsatzerlöse erhöhten sich um 10,9 Prozent auf 31,6 Mio. Euro.

Das Unternehmen stärkte im ersten Quartal zudem seine Finanzposition deutlich. Die Nettoverschuldung sank um 44 Mio. Euro auf 483,6 Mio. Euro, was den tiefsten Stand seit 2021 markierte. Die liquiden Mittel stiegen im Vergleich zum Jahresende 2025 um 43,1 Prozent auf 168,4 Mio. Euro. Damit verfüge UBM über ausreichend Mittel, um anstehende Anleihen-Rückzahlungen vor dem Step-up-Termin zu bedienen, teilte das Unternehmen weiters mit. Die Eigenkapitalquote lag mit 33,7 Prozent am oberen Ende der vom Unternehmen anvisierten Bandbreite.

Im Ausblick auf das laufende Jahr verfolgt UBM eine Zwei-Produkte-Strategie: Neben dem Premiumsegment in Holz-Hybrid-Bauweise wird der Fokus verstärkt auf den Bereich "Bezahlbares Wohnen" gelegt. Finanziert wird diese Umschichtung des Portfolios durch den geplanten Verkauf von Bestandsimmobilien und nicht-strategischen Assets, woraus sich den Angaben zufolge ein Cash-Freisetzungspotenzial von über 300 Mio. Euro ergibt. Aufgrund anhaltender makroökonomischer Unsicherheiten gab das Management jedoch keine konkrete quantitative Prognose für das Gesamtjahr 2026 ab.

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