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Er meinte: "Die bessere Auftragslage und die leicht aufgehellten Erwartungen sprechen aber dafür, dass die Produktion 2027 wieder wächst." 2027 werde mit einem Zuwachs von drei Prozent gerechnet.
Als Grund für die Korrektur nannte der VDMA die schwache Entwicklung im laufenden Jahr. In den ersten sieben Monaten sei die Produktion real um 4,1 Prozent unter das Vorjahresniveau gesunken. Die Kapazitäten seien deutlich unterausgelastet geblieben. Trotz der Produktionsschwäche gebe es jedoch positive Signale. So seien die preisbereinigten Auftragseingänge in den ersten sieben Monaten um fünf Prozent gestiegen. Besonders kräftig sei das Plus aus den Nicht-Euro-Ländern mit 14 Prozent ausgefallen. Die Nachfrage aus dem deutschen Binnenmarkt bleibe jedoch deutlich hinter dem Ausland zurück.
Für die erwartete Erholung 2027 setzt der Verband auf eine robuste Weltwirtschaft, steigende Ausrüstungsinvestitionen und staatliche Konjunkturimpulse in Deutschland. Die Trendwende sei aber mit erheblichen Risiken behaftet. Dazu zählten hohe geopolitische Unsicherheiten, das erhöhte Zinsniveau und die schwache Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland. "Ein nachhaltiger Aufschwung wird daraus aber nur, wenn bessere Investitionsbedingungen privates Kapital mobilisieren und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland wieder gestärkt wird", betonte Gernandt.
HEIDELBERG erweitert im wachsenden Verpackungsmarkt seine Position als Sys-temintegrator.