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"Wenn sie ihre Exporte in unseren Markt nicht begrenzen, werden wir es tun", zitierte das Blatt einen EU-Vertreter. Es gehe darum, einen industriellen Niedergang in Europa zu stoppen. Dem Bericht zufolge forderte die EU China auch auf, die Ausfuhr anderer Waren wie Chemikalien zu drosseln.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte am Mittwoch erklärt, die Staatengemeinschaft werde alle verfügbaren Mittel nutzen, um das Handelsdefizit mit China zu verringern. Dieses belief sich im vergangenen Jahr auf 360,6 Milliarden Euro und weitete sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um neun Prozent aus. Von der Leyen sprach im Europäischen Parlament von einem drohenden zweiten "China-Schock" durch Deindustrialisierung.
EU-Handelskommissar Maros Sefcovic, der die Verhandlungen mit der Regierung in Peking führt, strebt bis Oktober konkrete Ergebnisse an und reist voraussichtlich Anfang nächsten Monats nach China. Die EU führt die steigenden chinesischen Exporte auf Überkapazitäten zurück. Die Volksrepublik weist die Kritik der EU als protektionistisch zurück und wirft ihr im Gegenzug vor, Chinas Entwicklung einschränken zu wollen.
SUZHOU - CHINA: FOTO: APA/APA/CN-STR/-
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