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In Großbritannien hat sich die Inflation weiter verstärkt und ist angetrieben von höheren Spritpreisen über die Marke von drei Prozent gestiegen. Die Verbraucherpreise legten im August im Jahresvergleich um 3,1 Prozent zu, wie das Statistikamt ONS am Mittwoch in London mitteilte. Es ist die höchste Inflationsrate seit März. Im Vormonat hatte die Jahresrate 2,9 Prozent betragen. Analysten hatten den Anstieg im Schnitt erwartet.
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Angetrieben wurde die Inflation vor allem durch einen Anstieg der Kosten für Treibstoffe, wie es in der Mitteilung heißt. Die Teuerung steigt damit weiter über das von der britischen Notenbank anvisierte Ziel, die eine Inflationsrate von zwei Prozent anstrebt. Im Monatsvergleich stiegen die britischen Verbraucherpreise im August um 0,5 Prozent und damit ebenfalls wie erwartet. Auch in dieser Betrachtung haben die Statistiker die Transportkosten als stärksten Preistreiber ausgemacht.
Die Kernrate der britischen Inflation, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Lebensmittel herausgerechnet werden, verharrte im August auf 2,6 Prozent. Analysten hatten dies ebenfalls erwartet.