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Im Vergleich zum Vorjahresmonat legten die Erzeugerpreise sogar um 6,0 Prozent zu. Dies ist der stärkste Zuwachs seit Dezember 2022. Experten hatten ein Plus von 4,9 Prozent auf dem Radar, nach revidiert 4,3 Prozent im März.
Die Erzeugerpreise gelten als frühe Hinweisgeber für die Entwicklung der Verbraucherpreise. Die Ölpreise sind seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar stark gestiegen. Dies hat die US-Inflation zuletzt kräftig angeheizt. Die Verbraucherpreise stiegen im April um 3,8 Prozent, nach einer Teuerungsrate von 3,3 Prozent im März. An eine Rückkehr der Inflationsraten nahe 2,0 Prozent ist nach Ansicht vieler Experten für dieses Jahr nicht zu denken. Vor diesem Hintergrund dürfte der designierte Notenbank-Chef Kevin Warsh die Zinssenkungswünsche von US-Präsident Donald Trump wohl enttäuschen, meint Ökonom Bastian Hepperle von der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank.