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Die Industrieproduktion in der Eurozone ist im März schwächer als erwartet gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat legte sie um 0,2 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen Anstieg um 0,3 Prozent erwartet.
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Zudem war die Produktion schwächer gestiegen als zunächst ermittelt. Eurostat hat die erste Schätzung nach unten revidiert, sodass sich nur ein Wachstum um 0,2 Prozent ergibt, nachdem zunächst eine Zunahme der Produktion um 0,4 Prozent ermittelt worden war. Im Jahresvergleich sank die Produktion im März um 2,1 Prozent. Volkswirte hatten einen Rückgang um 1,7 Prozent erwartet.
Bei den wichtigen Untergruppen der Industrieproduktion zeigte sich eine unterschiedliche Entwicklung im Monatsvergleich. Während die Produktion von Vorleistungs-, Investitions- und langlebigen Konsumgütern gestiegen war, ging sie bei kurzlebigen Konsumgütern und im Energiesektor zurück.