Porsche SE erneut mit hohem Verlust

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 © DPA, Carsten Koall, Apa
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Eine milliardenschwere Abschreibung auf die Beteiligung am Volkswagen-Konzern hat die deutsche Eigentümerholding Porsche SE auch im ersten Quartal 2026 tief in die roten Zahlen gezogen. Unter dem Strich machte die Beteiligungsgesellschaft einen Verlust von 923 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Ein Jahr zuvor war ein etwas größerer Fehlbetrag von 1,08 Mrd. Euro angefallen.

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Auf den Beteiligungsbuchwert an Volkswagen nahm die Holding der Eigentümerfamilien Porsche und Piech eine Wertberichtigung in Höhe von 1,3 Mrd. Euro vor. Sowohl Europas größter Autobauer Volkswagen als auch die weitere wesentliche Beteiligung, der Sportwagenbauer Porsche, kämpfen derzeit mit schwierigen Marktbedingungen und dem Umbruch in der Automobilindustrie.

Porsche-SE-Vorstandschef Hans Dieter Pötsch sagte, das Unternehmen habe bei dem um Abschreibungen bereinigten Konzernergebnis einen Gewinn erzielen und seine Finanzierungsstruktur weiter stärken können. "Allerdings müssen die lange Zeit gut funktionierenden Geschäftsmodelle unserer Kernbeteiligungen grundsätzlich auf neue Marktbedingungen ausgerichtet werden." Pötsch verwies auf die laufenden Sparprogramme bei den Kernbeteiligungen.

Der um Abschreibungen und Wertberichtigungen bereinigte Konzerngewinn fiel im ersten Quartal um gut ein Fünftel auf 382 Mio. Euro. Die Nettoverschuldung lag mit 5,15 Mrd. Euro leicht höher als zum Jahresende 2025 mit 5,10 Mrd. Euro. Die Beteiligungsholding Porsche SE strebt im Gesamtjahr weiter ein bereinigtes Konzernergebnis von 1,5 Mrd. bis 3,5 Mrd. Euro und Ende des Jahres eine Nettoverschuldung zwischen 4,7 Mrd. und 5,2 Mrd. Euro an.

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