Merck schraubt Jahresziele nach oben

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Merck nimmt sich mehr vor
 © DPA, Andreas Arnold, Apa
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Der deutsche Pharma- und Technologiekonzern Merck profitiert von einer guten Nachfrage nach Materialien für die Arzneimittel- und Halbleiterproduktion und hebt seine Jahresziele an. Der Konzern erwartet 2026 nun einen Umsatz zwischen 20,4 und 21,4 Mrd. Euro sowie ein bereinigtes operatives Ergebnis (EBITDA) zwischen 5,7 und 6,1 Mrd. Euro. Bisher hatte Merck Erlöse von 20,0 bis 21,1 Mrd. Euro und ein Ergebnis von 5,5 bis 6,0 Mrd. in Aussicht gestellt.

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Grund für den Optimismus seien anziehende Geschäfte in der Laborsparte sowie ein robustes Gesundheitsgeschäft, teilte Merck am Mittwoch mit. Zudem rechnet das Unternehmen in den USA erst ab Mai und damit zwei Monate später als bisher mit Umsatzeinbußen durch Generika-Konkurrenz für sein Multiple-Sklerose-Medikament Mavenclad.

Im ersten Quartal verzeichnete Merck ein organisches Umsatzwachstum von 2,9 Prozent. Wegen negativer Wechselkurseffekte sanken die ausgewiesenen Erlöse jedoch um 2,8 Prozent auf 5,1 Mrd. Euro. Das bereinigte Betriebsergebnis lag mit 1,5 Mrd. Euro in etwa auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums, organisch entsprach dies aber einem Plus von 5,3 Prozent. Analysten hatten mit einem Ergebnis von 1,46 Mrd. Euro gerechnet.

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