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Dadurch habe sich die Bruttomarge um 0,9 Prozentpunkte auf 25,9 Prozent verbessert, da die Kundinnen und Kunden angesichts der Unsicherheiten mehr Wert auf Liefersicherheit als auf den Preis legten. Dennoch bekam der Konzern im ersten Quartal die insgesamt schwache Konjunktur zu spüren. Der Umsatz sank um gut 5 Prozent auf 3,7 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) ging um mehr als 8 Prozent auf 306 Mio. zurück. Analysten hatten mit 300 Mio. Euro etwas weniger erwartet.
Vorstandschef Jens Birgersson zeigte sich zufrieden. "Wir haben uns auf die Lieferketten-Störungen durch die Krise im Nahen Osten erfolgreich eingestellt und die Belieferung unserer Kunden gesichert", sagte der Manager. Zudem greife das Sparprogramm, das die Kosten im abgelaufenen Quartal um 27 Mio. Euro gesenkt habe.
Für das Gesamtjahr 2026 bestätigte Brenntag seine Prognose. Das Management rechnet weiterhin mit einem operativen Ergebnis zwischen 1,15 Mrd. und 1,35 Mrd. Euro. Der Ausblick basiere auf der soliden Entwicklung seit Jahresbeginn und der jüngsten positiven Preisentwicklung. Das Unternehmen kündigte zudem für den 12. November einen Kapitalmarkttag an, auf dem ein Strategie-Update präsentiert werden soll.