Schwache Nachfrage zum Jahresauftakt belastete Brenntag

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
1 min
Brenntag leidet unter Nachfrageschwäche
 © DPA, HORST OSSINGER, Apa
©DPA, HORST OSSINGER, Apa
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Die weltweiten Lieferketten-Probleme infolge des Nahost-Kriegs geben dem deutschen Chemikalienhändler Brenntag Auftrieb. Zwar sei die Nachfrage zu Jahresbeginn verhalten gewesen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die Sperrung der Straße von Hormuz habe ab Mitte März jedoch zu Engpässen und steigenden Preisen auf den Chemikalienmärkten geführt.

von

Dadurch habe sich die Bruttomarge um 0,9 Prozentpunkte auf 25,9 Prozent verbessert, da die Kundinnen und Kunden angesichts der Unsicherheiten mehr Wert auf Liefersicherheit als auf den Preis legten. Dennoch bekam der Konzern im ersten Quartal die insgesamt schwache Konjunktur zu spüren. Der Umsatz sank um gut 5 Prozent auf 3,7 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) ging um mehr als 8 Prozent auf 306 Mio. zurück. Analysten hatten mit 300 Mio. Euro etwas weniger erwartet.

Vorstandschef Jens Birgersson zeigte sich zufrieden. "Wir haben uns auf die Lieferketten-Störungen durch die Krise im Nahen Osten erfolgreich eingestellt und die Belieferung unserer Kunden gesichert", sagte der Manager. Zudem greife das Sparprogramm, das die Kosten im abgelaufenen Quartal um 27 Mio. Euro gesenkt habe.

Für das Gesamtjahr 2026 bestätigte Brenntag seine Prognose. Das Management rechnet weiterhin mit einem operativen Ergebnis zwischen 1,15 Mrd. und 1,35 Mrd. Euro. Der Ausblick basiere auf der soliden Entwicklung seit Jahresbeginn und der jüngsten positiven Preisentwicklung. Das Unternehmen kündigte zudem für den 12. November einen Kapitalmarkttag an, auf dem ein Strategie-Update präsentiert werden soll.

Über die Autoren

Logo
trend. Abo

Holen Sie sich trend. jetzt im bequemen Jahresabo!