US-Börsen uneinheitlich: Dow fest, Nasdaq knapp im Minus

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
3 min
Wenig Bewegung an der Nasdaq knapp vor Ergebnismeldungen von SpaceX und Netflix
 © AFP, ANGELA WEISS, Apa
©AFP, ANGELA WEISS, Apa
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Die US-Technologiebörse Nasdaq hat sich am Dienstag nach ihrer Stabilisierung am Vortag wieder anfällig für Verluste gezeigt. Vor den Quartalszahlen der Tech-Riesen SpaceX und Netflix kam bei den Anlegern keine echte Kauffreude auf. Die Aktien der beiden Unternehmen beendeten den Handel schwächer.

von

Ein enttäuschender Börsengang an der südkoreanischen KI-Branche bremste zusätzlich die Kauflaune: Die stark überzeichneten Aktien des KI-Infrastruktur-Unternehmens Elice hatten zum Handelsende in Seoul fast ein Drittel unter ihrem Ausgabepreis gelegen.

In den USA schloss der Tech-Auswahlindex Nasdaq-100 am Dienstag beim Stand von 29.490,28 Punkten mit einem Minus von 0,13 Prozent. Der breiter aufgestellte Technolologie-Index Nasdaq Composite schloss mit einem knappen Minus von 0,02 Prozent bei 26.424,816.

Besser sah es für den Leitindex Dow Jones aus, der 1,02 Prozent auf 52.495,88 Zähler gewann. Der marktbreite S&P-500 legte um 0,28 Prozent auf 7.712,57 Punkte zu.

Vage Hoffnungen auf eine Friedenslösung im US-Iran-Konflikt waren den Indizes eine Stütze. Die Märkte reagierten wohl auf die erneute Verbreitung früherer Schlagzeilen des pan-arabischen Medienunternehmens Al-Araby Al-Jadeed, in denen auf einen Kompromissvorschlag der Vermittler aus Katar und Pakistan hingewiesen wurde. Dieser werde angeblich den Forderungen sowohl der US-amerikanischen als auch der iranischen Seite gerecht.

Einige Unternehmen mit Quartalsbilanzen standen am Dienstag im Blick. Die Papiere von 3M verzeichneten ein Kursplus von 5,8 Prozent. Im Dow etablierten sie sich damit auf dem ersten Platz. Der Mischkonzern hatte die Gewinnerwartungen übertroffen und das zweite Quartal in Folge den Jahresausblick für das bereinigte Ergebnis je Aktie angehoben.

Eine erhöhte Prognose des deutschen Sportartikelherstellers Adidas verlieh zudem im Dow den Anteilen des Rivalen Nike Aufwind, dessen Aktien 1,8 Prozent gewannen.

Vorsichtigere Jahreserwartungen drückten hingegen die Aktien des Autobauers General Motors (GM) um 6,8 Prozent nach unten. Der Quartalsbericht und das angekündigte 20 Milliarden US-Dollar schwere Aktienrückkauf gerieten in den Hintergrund. Die Chefin der Auto-Ikone, Mary Barra, warnte, die Herausforderungen nähmen zu.

Im Rüstungs- und Luftfahrtsektor hoben gleich mehrere Unternehmen ihre Ausblicke an. Northrop Grumman profitierte von der weltweiten politischen Instabilität, die das Umsatzwachstum ankurbelte. Die Aktien gewannen 4,6 Prozent. Die Anteile von RTX legten um 0,6 Prozent zu. Die Anleger des Triebwerkbauers GE Aerospace konnten von den nach oben gesetzten Jahreszielen nicht profitieren, die Titel verloren 3,7 Prozent.

NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/AFP/ANGELA WEISS

Über die Autoren

Logo
trend. Newsletter

Die wichtigsten Wirtschaftsthemen des Tages