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Schwache Vorgaben aus Asien belasten besonders den Technologiesektor. Der US-Technologieindex Nasdaq 100 hatte sich am Vorabend zwar etwas stabilisiert nach seinem jüngsten Rutsch, doch in Asien ging es nun wieder abwärts. So ging es für die Papiere des Halbleiterherstellers AT&S als ATX-Schlusslicht 4,8 Prozent abwärts.
Zudem steigt der Ölpreis wieder. Die Ölpreise sind am Dienstag mit der Sorge vor weiteren Angriffen auf Öltransporte in der Straße von Hormuz auf den höchsten Stand seit fast fünf Monaten gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent aus der Nordsee kostete in der Früh zeitweise 111,05 US-Dollar und damit so viel wie seit Mai nicht mehr. Zuletzt ist der Preis aber wieder etwas zurückgefallen auf 110,77 Dollar. Das ist 1,1 Prozent mehr als zum Vortagesschluss.
In Österreich könnten sich die Blicke - zumindest kurzfristig - auf die Raiffeisen Bank International (RBI) und Strabag richten. Im Konflikt mit anderen Strabag-Kernaktionären hat nämlich die zumindest ehemals vom russischen Milliardär Oleg Deripaska kontrollierte und von der EU sanktionierte Rasperia Trading Limited eine womöglich letzte Klagsforderung spezifiziert: Laut Antrag vom 16. Oktober fordert Rasperia von der RBI-Tochter Raiffeisenbank Russland sowie von Strabag-Kernaktionären 342 Mio. Euro, erklärte ein RBI-Sprecher der APA. Die Causa wird heute vor Gericht in Kaliningrad verhandelt. RBI büßten bisher 1,5 Prozent ein. Strabag gaben 2,1 Prozent ab.
Auch die weiteren im ATX schwer gewichteten Bank-Titeln lagen im Minus. BAWAG verloren 2,8 Prozent. Erste Group-Papiere gingen 1,8 Prozent hinunter.
Anziehende Ölpreise zogen OMV noch nicht nach oben. OMV-Titel lagen 0,6 Prozent tiefer.
Im positiven Bereich notierten lediglich Lenzing (plus 1,7 Prozent), CA Immo (plus 1,4 Prozent) und Porr (plus 0,5 Prozent).