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Um die Mittagszeit büßte der Eurozonen-Leitindex Euro-Stoxx-50 1,2 Prozent auf 6.236 Punkte ein. Der deutsche DAX und der französische CAC 40 zeigten sich ebenfalls schwach. Außerhalb der Eurozone hielt sich der britische FTSE 100 mit einem Minus von 0,4 Prozent auf 10.400 Punkte etwas besser. Der Schweizer SMI legte um 0,1 Prozent auf 13.857 Punkte zu. Er profitierte von seinen robusten defensiven Schwergewichten Novartis, Nestle und Roche .
Im marktbreiten Stoxx Europe 600 standen Rohstofftitel mit den sinkenden Metallpreisen am stärksten unter Druck. Massiv verkauft wurden auch Technologiewerte im Sog der asiatischen Branchenschwäche.
Im Euro-Stoxx-50 stand neben den Halbleitertiteln Infineon und ASML , die jeweils 5 Prozent verloren, der ebenfalls als KI-Profiteur geltende Energietechnikkonzern Siemens Energy mit minus 4,7 Prozent unter Druck. Im Cac 40 gab der Infineon-Konkurrent STMicro mit minus 7,2 Prozent besonders stark nach. Die konjunktursensiblen Industrie- , Bau- und Autoaktien wurden ebenfalls gemieden.
Zu den wenigen Gewinnern zählten die als defensiv geltenden Anteilsscheine von Unternehmen aus den Bereichen Medizin und Gesundheit sowie Lebensmittel und Getränke.