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Auch beim bereinigten Gewinn je Aktie (EPS) rechnet sich das Management mit 12 bis 14 Dollar nun etwas mehr aus als zuvor. Verkaufspreise und Kosten dürften sich besser entwickeln als bisher gedacht. Managerin Barra will den Schwung nach eigenen Worten bis ins kommende Jahr und darüber hinaus nutzen. Die Aktie zog im vorbörslichen US-Handel um knapp 1 Prozent an.
Beim geplanten Nettogewinn in diesem Jahr macht die Chefin aber Abstriche wegen höherer Sonderkosten für die Kehrtwende bei Elektroautos. Statt bis zu 11,4 Milliarden Dollar Gewinn dürften es so nur noch höchstens 9,8 Milliarden werden. Die großen US-Autobauer hatten nach gestrichenen Subventionen für Elektroautos und geänderten Abgasregeln bereits im vergangenen Jahr ihr Angebot umgekrempelt und wieder stärker auf den Verbrennerantrieb ausgerichtet. Das hatte schon 2025 viele Milliarden an Abschreibungen zur Folge.
Im zweiten Quartal steigerte GM nun den Umsatz trotz gesunkener Verkäufe um knapp 2 Prozent auf 48 Milliarden Dollar. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) kletterte um fast 30 Prozent auf 3,9 Milliarden Dollar. Unter dem Strich fiel der Nettogewinn jedoch um mehr als 31 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar. Die Sonderkosten für das zusammengestutzte Elektroprogramm lagen bei 2,3 Milliarden Dollar.