von
Hoffnung gab die Umsatzentwicklung: Dank der Nachfrage in allen Preissegmenten kletterte der Umsatz auf 3,12 Milliarden Franken - ein Anstieg von zwei Prozent, währungsbereinigt sogar ein Plus von 8,5 Prozent. Dazu hätten das breite Markenportfolio, neue Produkte und die verbesserte Effizienz im Einzelhandelsgeschäft beigetragen, erklärte Swatch.
Der Konzern, zu dem auch Luxusuhren-Marken wie Omega, Breguet und Blancpain gehören, leidet schon länger unter dem starken Franken, der Schweizer Produkte im Ausland verteuert. Doch immerhin habe sich Swatch besser entwickelt als die gesamten Exporte der Schweizer Uhrenbranche, die im ersten Halbjahr um 0,7 Prozent schrumpften, rechnete Swatch vor.
Für das zweite Halbjahr erwartet der Uhrenhersteller Besserung: Im Mai und Juni habe sich das Umsatzwachstum währungsbereinigt auf 13,1 Prozent beschleunigt, was eine bessere Auslastung der Produktion ermögliche. Die operative Umsatzrendite habe sich in diesen beiden Monaten auf 8,6 Prozent verbessert. "Das deutet auf ein anhaltendes Wachstum und eine verbesserte Rentabilität in der zweiten Hälfte des Jahres hin." In den ersten sechs Monaten war die operative Marge auf 1,7 Prozent von 2,2 Prozent im Vorjahreszeitraum geschrumpft.