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Der Anstieg der Preise, die Hersteller für ihre Waren verlangen, hat sich damit den dritten Monat in Folge beschleunigt. Die Entwicklung ist vor allem auf gestiegene Energiepreise zurückzuführen. Im September haben sie um 14,9 Prozent im Jahresvergleich zugelegt, wie aus der Mitteilung weiter hervorgeht.
Wegen der Folgen des Iran-Kriegs hätten die Preise für Mineralölerzeugnisse 51,3 Prozent über denen von September 2025 gelegen. Erdgas kostete 15,0 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Preise für Strom stiegen um 8,2 Prozent.
Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte misst die Entwicklung der Preise bevor diese in den Handel kommen. Sie wirken sich in der Regel zeitverzögert auch auf die Verbraucherpreise aus. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt für den gesamten Währungsraum auf mittlere Sicht eine Inflationsrate von 2 Prozent an.
Im Vergleich zum Vormonat legten die Erzeugerpreise im September um 1,9 Prozent zu und damit ebenfalls stärker als erwartet. Analysten waren hier von einem Zuwachs um 1,6 Prozent ausgegangen.
SARGENTES DE LA LORA - SPANIEN: FOTO: APA/APA/AFP/CESAR MANSO