
von
Die vier Konzerne würden die notwendige Infrastruktur am Boden bereitstellen, um Sprach- und Internetverbindungen zwischen handelsüblichen Mobilgeräten und Satelliten herzustellen, hieß es weiter. Die Satelliten sollten von einem noch auszuwählenden Partner bereitgestellt werden. Im Rahmen dieser Initiative erhielten sämtliche europäischen Mobilfunkanbieter diskriminierungsfreien Zugang zu dem Satellitennetz.
In Europa werden die Lizenzen zur Nutzung bestimmter Funkfrequenzen für die Satelliten-Kommunikation demnächst neu vergeben. Die EU-Kommission hat dabei einen Teil des Spektrums für europäische Anbieter reserviert. Die US-Regierung droht einem Medienbericht zufolge mit "verheerenden" Vergeltungsmaßnahmen, sollte der Marktzugang für US-Unternehmen wie Starlink eingeschränkt werden. Die Tochter des Weltraumkonzerns SpaceX ist der mit Abstand weltgrößte Satellitenbetreiber und hat in den USA für mehrere Milliarden Dollar Funkfrequenzen erworben, um den dortigen Mobilfunkern Konkurrenz zu machen.