Stahlsparte schiebt Thyssenkrupp an

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Prognose für operatives Ergebnis angehoben
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Der deutsche Industriekonzern Thyssenkrupp hat im vergangenen Quartal auch dank Zuwächsen im konjunkturanfälligen Stahlgeschäft seinen operativen Gewinn gesteigert. Das bereinigte EBIT sei im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 (per Ende September) um 18 Prozent auf 183 Mio. Euro gestiegen, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Analysten hatten nach einer von Thyssenkrupp veröffentlichten Erhebung von Vara Research im Schnitt mit 207 Mio. Euro gerechnet.

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Die Sparte Steel Europe verbesserte ihr Ergebnis auf 73 Mio. Euro nach 31 Mio. Euro vor Jahresfrist. Im Gesamtjahr erwarte der Konzern nun operativ ein Ergebnis zwischen 600 und 900 Mio. Euro nach bisher 500 bis 900 Mio. Euro. "Thyssenkrupp gewinnt weiter an operativer Stärke und an strategischer Klarheit", sagte Vorstandschef Miguel Lopez. "Wir steigern unsere Leistungsfähigkeit und verbessern kontinuierlich unser Ergebnis."

Lopez will den Traditionskonzern in eine Finanzholding mit Mehrheitsbeteiligungen umwandeln. Die Töchter sollen eigenständiger handeln und sich besser Kapital beschaffen können. Das Werkstoffhandelsgeschäft (Materials Services) mit dem neuen Namen tk accelis soll im Herbst an die Börse. Auch diese Sparte konnte ihr operatives Ergebnis im Quartal verbessern - auf 82 Mio. Euro von 45 Millionen Euro vor Jahresfrist.

DUISBURG - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/INA FASSBENDER

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