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Für das Gesamtgeschäftsjahr 2026/2027 peilt der US-Konzern Erlöse von 72,2 bis 73,4 Milliarden Dollar an. Das sind rund fünf Milliarden Dollar mehr, als von Analysten bisher erwartet.
Das Unternehmen sieht bei Netzwerken einen Superzyklus im Gange und äußerte sich noch optimistischer zum Geschäft mit KI-Infrastruktur mit sogenannten Hyperscalern. Darunter versteht man sehr große Cloud-Anbieter, die weltweit eine Recheninfrastruktur mit Servern betreiben. Auch wenn Cisco sich auf KI-Datenzentren konzentriert, ist es beim Umsatz immer noch abhängig von seinem klassischen Netzwerkgeschäft.
Im Geschäftsjahr 2025/2026 steigerte Cisco die Erlöse um zwölf Prozent auf 63,3 Milliarden Dollar und den bereinigten Gewinn um 14 Prozent auf 4,33 Dollar je Aktie. Dabei beschleunigte sich das Wachstum zuletzt. Dies galt vor allem für den Auftragseingang, der im vierten Quartal um 35 Prozent zulegte. Die Bestellungen der Hyperscaler verdoppelten sich nahezu auf 9,3 Milliarden Dollar.
Allein im vierten Geschäftsquartal legte der Umsatz um 18 Prozent auf 17,3 Milliarden US-Dollar zu. Der Gewinn stieg unter dem Strich um die Hälfte auf 3,9 Milliarden Dollar. Auch hier hatten Experten weniger erwartet.
Die anfängliche Begeisterung der Anleger schlug am Mittwoch schnell ins Gegenteil um. Die Cisco-Aktie, die nachbörslich in einer ersten Reaktion um bis zu gut acht Prozent zugelegt hatte, gab zuletzt um knapp sechs Prozent nach. Allerdings ist das Papier in diesem Jahr auch schon um fast 61 Prozent gestiegen.