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Hohe Anlegerrenditen seien allerdings kein österreichisches Spezifikum, zumal sich die komplette Eurozone aufgrund der Situation in Nahost in "die Höhe verschoben" habe, so Stix im Gespräch mit der APA. "Es gibt jetzt keine Signale für eine Entspannung, dadurch treibt natürlich das Inflationsgespenst - über die Ölpreise, über die Gaspreise - weiterhin die Zinsmärkte an." Und: "Deswegen haben wir jetzt für die zehn Jahre 3,570 Prozent gezahlt, wogegen es im Juli, bei der letzten Aufstockung, noch 3,20 Prozent gewesen waren."
Den Anstieg sehe man auch am "kürzeren Ende", jener heute aufgestockten Anleihe mit einer Restlaufzeit von vier Jahren. Die Emissionsrendite lag bei 3,169 Prozent, im Juli belief sie sich auf 2,822 Prozent.
Zufrieden gab sich Stix mit der Nachfrage. So war die zehnjährige Anleihe 3,03-fach überzeichnet, das siebenjährige Papier 3,08-fach. Das führe über das ganze bisherige Jahr 2026 zu einem Durchschnittswert von 3,2-facher Überzeichnung, nach einem Wert von 2,6 im Vorjahr. "Das ist sicher der glänzende Teil der Medaille, dass österreichische Bundesanleihen weiterhin bzw. noch mehr nachgefragt sind." Einen weiteren positiven Aspekt sah Stix darin, dass der Spread bei der zehnjährigen Anleihe zur deutschen Benchmark mit 20,3 Basispunkten am niedrigsten Niveau seit fünf Jahren gelegen sei.
Bereits eingepreist ist laut Stix die für kommenden Donnerstag (10. September) von Marktauguren erwartete Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) von 25 Basispunkten. Das bedeutet, dass sich die erwartete Anhebung der Zinsen bereits in den aktuellen Zinssätzen der aufgestockten österreichischen Anleihen widerspiegelt.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/HELMUT FOHRINGER