Reckitt senkte Umsatzprognose

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Lieferengpässe bei Reinigungsmitteln in den USA
 © AFP, OLI SCARFF, Apa
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Der britische Konsumgüterkonzern Reckitt hat seine Wachstumserwartungen für das laufende Jahr gesenkt. Grund sind vor allem Lieferengpässe bei Reinigungsmitteln in den USA und ein Rückschlag bei seinen Vitamin-Produkten in China, wie der Hersteller von Marken wie Sagrotan, Durex und Finish am Dienstag in London mitteilte. An der Londoner Börse rutschte die Aktie nach den Nachrichten deutlich ab, zuletzt um fast sechs Prozent.

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Das Management rechnet nun für die Kernmarken im Jahr 2026 noch mit einem Umsatzplus auf vergleichbarer Fläche von 3,5 bis 4,5 Prozent. Zuvor lag die Prognose an beiden Enden um jeweils 0,5 Prozentpunkte höher.

Reckitt kämpft derzeit in Nordamerika mit Lieferproblemen bei seiner Reinigungsmarke Lysol, während der Konzern zugleich seine Kapazitäten dort ausbaut. Dies habe vorübergehend zu Produktionseinschränkungen geführt, sagte Konzernchef Kris Licht laut Mitteilung, weshalb der Konzern die Nachfrage nicht vollständig bedienen konnte.

In Europa hingegen sei Reckitt zu Wachstum zurückgekehrt, und die Schwellenländer seien in allen Regionen gewachsen, führte der Manager weiter aus. Konzernweit legte so der vergleichbare Umsatz im Kerngeschäft im dritten Quartal im Jahresvergleich um 3,3 Prozent auf fast 2,7 Milliarden britische Pfund (3,2 Milliarden Euro) zu.

A picture taken as an illustration in Marsden, northern England, on July 18, 2025 shows a bottle of Cillit Bang cleaner. British consumer goods group Reckitt on July 18 said it had agreed to sell its home products business, including cleaning product brand Cillit Bang, to US private equity group Advent. The pair agreed a deal that values the Essential Home business at up to $4.8 billion. (Photo by Oli SCARFF / AFP)

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