Beiersdorf bremste Umsatzrückgang bei Nivea

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Gewinnmarge sinkt
 © DPA, Marcus Brandt, Apa
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Der deutsche Konsumgüterkonzern Beiersdorf hat den Abwärtstrend seiner Kernmarke Nivea im dritten Quartal etwas gebremst. Organisch - sprich währungs- und portfoliobereinigt - sank der Umsatz von Juli bis September um 1,3 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Die Geschäfte mit Nivea schrumpften dabei um 4,9 Prozent, im Halbjahr waren es noch 7,5 Prozent gewesen. Nominell stieg der Umsatz leicht um 0,4 Prozent.

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"Im dritten Quartal hat sich die Geschäftsentwicklung in unserem gesamten Consumer-Geschäft im Vergleich zur ersten Jahreshälfte verbessert", bilanzierte Konzernchef Vincent Warnery. Für 2026 rechnet Warnery weiter mit einem organischen Umsatzminus im niedrigen einstelligen Prozentbereich.

Die Gewinnmarge wird bei mindestens 11,8 Prozent erwartet, im Vorjahr waren es 14 Prozent gewesen. Warnery hatte sich für 2026 bereits auf ein unsicheres Marktumfeld eingestellt. Nivea ist nach Jahren des Wachstums unter Druck geraten. Die Verbraucherinnen und Verbraucher achten angesichts hoher Lebenshaltungskosten stärker auf den Preis und sind wählerischer geworden.

Beiersdorf will gegensteuern und das Angebot bei Nivea ausweiten. Es soll günstigere Produkte geben und das Werbebudget allein im zweiten Halbjahr um 100 Millionen Euro steigen. Es gebe erste Anzeichen, dass der Plan greife, erklärte Beiersdorf.

ARCHIV - 25.02.2025, Hamburg: Ein Roboter greift nach einer Nivea Creme-Dose in der Abfüllung der Beiersdorf Manufacturing Hamburg. (zu dpa: «Beiersdorf stellt Geschäftszahlen 2025 vor») Foto: Marcus Brandt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

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