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Gewinnseitig lief es für das Unternehmen noch besser. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg im zweiten Quartal um 13 Prozent auf knapp 4 Mrd. Euro. Das war mehr, als Experten auf ihren Zetteln hatten. Dabei profitierte das Unternehmen von einem starken Stromnetzgeschäft.
Die Aktie verlor im frühen Handel rund 1,2 Prozent. Analyst Fernando Garcia von der kanadischen Bank RBC verwies auf die Übernahme des finnischen Netzbetreibers Caruna. Diese erscheine ihm kostspielig. Die Spanier setzten wohl auf längerfristige Wertsteigerungen und auf eine Konsolidierung des finnischen Marktes. Am Vorabend hatte Iberdrola mitgeteilt, 80 Prozent an Finnlands größtem Stromverteilungsnetzbetreiber für 2 Mrd. Euro zu übernehmen.
Derweil bestätigte das Unternehmen das bei Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal erhöhte Gewinnziel für 2026. Im laufenden Jahr will Iberdrola demnach den bereinigten Überschuss um mehr als 8 Prozent steigern. Im vergangenen Jahr hatten gut 6,2 Mrd. Euro zu Buche gestanden. In den ersten sechs Monaten erhöhte sich der bereinigte Nettogewinn um 8 Prozent auf 3,57 Mrd. Euro.