Lonza schraubt Profitabilitätsziele nach oben

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Lonza verzeichnete eine anhaltende Dynamik
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Der Schweizer Pharmazulieferer Lonza traut sich nach einem starken ersten Halbjahr auch im Gesamtjahr eine bessere Profitabilität zu. Zudem will der Konzern seine Kapazitäten in Stein (Schweiz) weiter ausbauen. Bereits in den ersten sechs Monaten hat Lonza bei der Profitabilität besser als erwartet abgeschnitten. Wie der Konzern am Mittwoch mitteilte, kletterte die Kern-Ebitda-Marge gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 um 4,4 Prozentpunkte auf 34,8 Prozent.

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Das Kern-Ebitda erreichte einen Wert von 1,2 Mrd. Franken (1,3 Mrd. Euro), ein Plus von etwas mehr als 27 Prozent. Auch beim Umsatz legte Lonza in den ersten sechs Monaten weiter zu. Diesen bezifferte der Konzern in der Früh auf 3,37 Mrd. Franken, was einem Zuwachs von 16 Prozent.

Der Konzern habe eine anhaltende Dynamik bei den strategischen Outsourcing-Aktivitäten sowohl bei großen Pharmaunternehmen als auch bei Biotech-Kunden verzeichnet. Zusätzlich sei dies durch den langfristigen Mehrwert einer Partnerschaft mit hochwertigen CDMOs (Contract Development and Manufacturing Organization) mit breitem Leistungsangebot unterstützt worden. Alle Geschäftsplattformen leisteten laut Mitteilung einen Beitrag zum Gesamterfolg von "One Lonza" und erzielten jeweils ein zweistelliges Umsatzwachstum in konstanten Wechselkursen (kWk) .

Angesichts dieser Dynamik hat Lonza nun den Ausblick für die Kern-Ebitda-Marge nach oben angepasst. Neu erwartet der Konzern einen Wert von 33 bis 34 Prozent. Davor lautete die Zielvorgabe auf "über 32 Prozent". Beim Umsatz wiederum bleibt Lonza bei der bisherigen Vorgabe, dass dieser kWk um 11 bis 12 Prozent zulegen soll.

Ein wichtiger Baustein bei den geplanten Wachstumszielen sind auch die verschiedenen Projekte. Lonza kommt mit ihren strategischen Wachstumsprojekten nach eigenen Angaben planmäßig voran. Der Auftragsfertiger baut seine Produktionskapazitäten für biologische Medikamente, die sterile Abfüllung von Arzneimitteln sowie für Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) und Zell- und Gentherapien aus.

In Visp hat die neue Großanlage für biologische Wirkstoffe im ersten Halbjahr 2026 wie geplant den kommerziellen Betrieb aufgenommen. Zudem erweitert Lonza dort die Herstellung von Komponenten für ADCs, um der wachsenden Nachfrage nach diesen Krebsmedikamenten gerecht zu werden.

Am Standort Stein entsteht eine weitere sterile Abfülllinie für ADCs, die 2030 in Betrieb gehen soll. Die Investition wird durch einen langfristigen Produktionsvertrag mit einem führenden Pharmaunternehmen unterstützt. Zudem wird die dort im Bau befindliche Produktionsanlage künftig auch klassische chemisch hergestellte Arzneimittel fertigen können. Die Inbetriebnahme wird nun für 2028 erwartet.

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