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Marktteilnehmer sprachen von Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Erholung der Halbleiterwerte. Dabei hätten sich die Vorgaben aus den USA negativ ausgewirkt, merkten die Marktstrategen der Deutschen Bank an. So waren Aktien der Halbleiterunternehmen Sandisk und Western Digital nach enttäuschenden Ausblicken nachbörslich unter Druck gekommen.
Die Schwergewichte Samsung und SK Hynix zogen in der Folge den südkoreanischen Kospi um 4,6 Prozent nach unten. Dabei fielen Aktien von SK Hynix durch ungewöhnlich große Schwankungen auf. Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank verwies auf Maßnahmen, die eigentlich zur Beruhigung der Märkte dienten. Diese hätten dazu geführt, dass das Handelsvolumen stark nachgelassen habe. "Dadurch sinkt die Liquidität im Orderbuch", so Stanzl. "Dann genügt bereits eine größere Order, um den Kurs stark nach unten zu bewegen."
Nicht ganz so ausgeprägt waren die Veränderungen in Japan. Der Nikkei 225 schloss 0,93 Prozent tiefer mit 65.683,26 Zählern. Die chinesischen Börsen entwickelten sich uneinheitlich. Der Shanghai Composite gewann 0,55 Prozent, während der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong um 1,81 Prozent nachgab.
Ausnahme war Australien. Der Leitindex ASX All Ordinaries setzte seine beständige Aufwärtsbewegung mit 0,50 Prozent auf 9.452,00 Punkte fort und bewegte sich damit auf Rekordkurs.