Wiener Börse kaum verändert - ATX plus 0,03 Prozent

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Internationale Zurückhaltung von Nvidia-Zahlen am Abend
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Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch im Frühhandel nur wenig bewegt gezeigt. Der ATX legte gegen 9.50 Uhr dünne 0,03 Prozent auf 6.674,07 Einheiten zu. Auch an den europäischen Leitbörsen gab es noch keinen klaren Richtungsentscheid zu sehen.

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Für Zurückhaltung sorgen international die heute am Abend zur Veröffentlichung anstehenden Quartalszahlen von Nvidia, schreiben die Helaba-Analysten in ihrem Tagesausblick. Zudem stellt sich nach Einschätzung der Experten die Frage, ob es bei dem am Donnerstag beginnenden Notenbanksymposium in Jackson Hole geldpolitische Hinweise vonseiten der US-Notenbank geben wird.

Am heimischen Aktienmarkt rückten auf Unternehmensebene die Vienna Insurance Group (VIG) und Kapsch TrafficCom mit Zahlenvorlagen ins Blickfeld. Die Vienna Insurance Group (VIG) hat im ersten Halbjahr 2026 ihren Gewinn deutlich gesteigert. Das Ergebnis vor Steuern des Versicherungskonzerns erhöhte sich um 20,7 Prozent auf 641,5 Mio. Euro. Die verrechneten Prämien stiegen um 5,4 Prozent auf 9,03 Mrd. Euro. Der Ausblick für den Vorsteuergewinn im Gesamtjahr wurde bestätigt. Die Analysten der Erste Group bewerteten die vorgelegten Zahlen als im Rahmen der Erwartungen, mit einem soliden Wachstum sowohl bei den Einnahmen als auch bei den Ergebnissen. Die VIG-Papiere gaben 0,4 Prozent nach.

Der Wiener Mautsystemanbieter Kapsch TrafficCom hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 ein leichtes Umsatzplus verbucht und ein positives operatives Ergebnis (EBIT) erzielt. Wie das Unternehmen mitteilte, stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 4,7 Prozent auf 105,2 Mio. Euro. Das EBIT betrug 2,3 Mio. Euro. Unter dem Strich stand aber ein Nettoverlust von 1,1 Mio. Euro. Laut Erste Group zeigten die Ergebnisse für das abgelaufene Jahresviertel einen ersten kleinen Schritt in die richtige Richtung. Die Kapsch-Titel fielen 2,2 Prozent.

Von Analystenseite meldete sich die Erste Group zur FACC-Aktie und bestätigte das Anlagevotum "Buy", das Kursziel für die Papiere des Luftfahrtzulieferers wurde zudem von 18,7 auf 19,5 Euro nach oben revidiert. Die FACC-Papiere legten 0,6 Prozent auf 15,70 Euro zu.

Die Berenberg Bank meldete sich zu den SBO-Titel. Hier wurde die Anlageempfehlung "Hold" unverändert belassen, das Kursziel für die Aktie des Ölfeldausrüsters wurde von 34 auf 32 Euro nach unten gesetzt. Die SBO-Aktie gab leicht um 0,3 Prozent auf 29,5 Euro ab.

Klar im Minus stand unter den heimischen Schwergewichten die OMV-Aktie mit einem Abschlag von 2,9 Prozent. Auch die Rohölpreise kamen weiter zurück. voestalpine gewannen hingegen zwei Prozent.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/THEMENBILD/HANS PUNZ

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