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Dabei betonte Lanxess-Chef Matthias Zachert laut Mitteilung vom Freitag, dass allerdings "kein nachhaltiger Aufschwung der Nachfrage in unseren Kernmärkten in Sicht" sei und die Marktbedingungen anspruchsvoll blieben. "Bis Ende des Jahres gibt es voraussichtlich keine weiteren konjunkturellen Impulse. Dafür erwarten wir aber aus unseren Kostensenkungsprogrammen höhere Beiträge als im ersten Halbjahr."
Im zweiten Quartal steigerte der deutsche Konzern den Umsatz im Jahresvergleich um 6,5 Prozent auf 1,56 Milliarden Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) liegt mit 152 Millionen Euro gut 1 Prozent höher. 2026 peilt Zachert hier weiterhin zwischen 450 und 550 Mio. Euro an.
Unter dem Strich fiel im zweiten Quartal ein Verlust von 53 Mio. Euro an, nach einem Minus von 45 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Gründe für die roten Zahlen sind Wertberichtigungen und Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen.