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Gleichzeitig verschlechterte sich die Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio), ein wichtiger Indikator für die Profitabilität im Versicherungsgeschäft, von 91 auf 95 Prozent. Grund dafür waren unter anderem höhere Belastungen durch Naturkatastrophen. Die verwalteten Vermögenswerte wuchsen um 4,9 Prozent auf mehr als 944 Milliarden Euro. Die Solvenzquote, die die finanzielle Widerstandsfähigkeit des Versicherers misst, ging leicht von 219 auf 216 Prozent zurück, blieb damit aber auf einem hohen Niveau.
Generali kündigte zudem ein Aktienrückkaufprogramm im Umfang von bis zu 500 Millionen Euro an. Das Programm ist Teil des strategischen Plans "Lifetime Partner 27: Driving Excellence" und soll den Aktionären zusätzlich zur Dividende eine weitere Kapitalrendite ermöglichen. Der Rückkauf soll am 10. August beginnen und bis Dezember 2026 abgeschlossen werden.
Konzernchef Philippe Donnet sprach von "sehr soliden Ergebnissen" in allen Geschäftsbereichen. Das Lebens- und Schadensversicherungsgeschäft habe sich weiterhin positiv entwickelt, trotz höherer Belastungen durch Naturkatastrophen. Auch die Vermögensverwaltung und die Tochter Banca Generali S.p.A. hätten ihre Entwicklung fortgesetzt.
Donnet betonte, Generali wolle weiterhin auf langfristiges Wachstum, Digitalisierung und den Einsatz künstlicher Intelligenz setzen. Zugleich unterstrich er die Bedeutung der Unabhängigkeit und Integrität des Konzerns. Alle Entscheidungen müssten im Interesse der Kunden und der Aktionäre getroffen werden.