Munich Re kappt Umsatzziel für 2026

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++ ARCHIVBILD ++ Rückversicherer verzichtet bewusst auf zu großes Risiko
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Der Rückversicherer Munich Re bekommt den Preisabschwung im Geschäft mit Erstversicherern wie Allianz und Axa deutlich zu spüren. Nach weiteren Abschlägen bei der jüngsten Vertragserneuerung kappt Vorstandschef Christoph Jurecka seine Umsatzprognose für das laufende Jahr: In der Rückversicherungssparte dürfte der Umsatz mit 38 Mrd. Euro um 2 Mrd. Euro niedriger ausfallen als bisher gedacht. Für den gesamten Konzern geht Jurecka nun von 62 Milliarden statt 64 Mrd. Euro aus.

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"Auf Geschäft, für das wir keine risikoadäquaten Preise erhalten, verzichten wir bewusst", sagte der Manager bei der Vorlage der Quartalsbilanz am Freitag. Bereinigt um Inflation und veränderte Risiken musste die Munich Re bei der jüngsten Vertragserneuerung im Juli einen Preisrückgang von 5,5 Prozent hinnehmen. Daher fuhr sie ihr Geschäftsvolumen um 9,1 Prozent zurück.

Im zweiten Quartal profitierte der Rückversicherer hingegen von sehr geringen Großschäden im Schaden- und Unfallgeschäft und glänzenden Geschäften mit Aktien. Unter dem Strich verdiente er dadurch - wie bereits im Voraus gemeldet - rund 2,2 Mrd. Euro und damit über sechs Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Jurecka sieht die Munich Re daher "auf sehr gutem Weg" zu ihrem geplanten Jahresgewinn von 6,3 Mrd. Euro.

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