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"Auf Geschäft, für das wir keine risikoadäquaten Preise erhalten, verzichten wir bewusst", sagte der Manager bei der Vorlage der Quartalsbilanz am Freitag. Bereinigt um Inflation und veränderte Risiken musste die Munich Re bei der jüngsten Vertragserneuerung im Juli einen Preisrückgang von 5,5 Prozent hinnehmen. Daher fuhr sie ihr Geschäftsvolumen um 9,1 Prozent zurück.
Im zweiten Quartal profitierte der Rückversicherer hingegen von sehr geringen Großschäden im Schaden- und Unfallgeschäft und glänzenden Geschäften mit Aktien. Unter dem Strich verdiente er dadurch - wie bereits im Voraus gemeldet - rund 2,2 Mrd. Euro und damit über sechs Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Jurecka sieht die Munich Re daher "auf sehr gutem Weg" zu ihrem geplanten Jahresgewinn von 6,3 Mrd. Euro.