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Analysten hatten LSEG-Daten zufolge im Schnitt lediglich mit Erlösen von 3,57 Milliarden Dollar und einem Gewinn von 1,25 Dollar je Anteilsschein gerechnet. Die Airbnb-Aktie legte im nachbörslichen Handel um 11,6 Prozent zu.
Das Unternehmen profitierte nach eigenen Angaben stark von Neukunden während der in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragenen Fußball-WM. Die Buchungen in Nordamerika, das im Jahr 2025 mehr als 40 Prozent des Umsatzes ausmachte, stiegen im hohen einstelligen Prozentbereich und verzeichneten damit das stärkste Wachstum seit fast drei Jahren. Weltweit kletterte die Zahl der gebuchten Übernachtungen und Erlebnisse um zehn Prozent auf 148,3 Millionen.
Für das Gesamtjahr 2026 hob Airbnb seine Prognose an und rechnet nun mit einem Umsatzwachstum, das "mindestens im mittleren Zehnerbereich" liegt. Das Unternehmen hatte ein Plus im niedrigen bis mittleren Zehnerbereich prognostiziert. Das starke Geschäft rund um die WM sowie Zuwächse in Märkten wie Brasilien und Indien halfen dem Konzern, Belastungen durch den Iran-Krieg teilweise auszugleichen. Dieser hatte internationale Fernreisen durch Flugumleitungen und höhere Kerosinkosten beeinträchtigt. Inzwischen sei jedoch eine stetige Erholung der Nachfrage im Nahen Osten zu beobachten, erklärte Airbnb.