KI-Boom beschert Taiwan Rekord bei Exportaufträgen

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Bestellungen stiegen zum Vorjahr um 62,4 auf 114,21 Mrd. Dollar
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Die Rekordjagd der taiwanischen Exportwirtschaft nimmt dank der ungebrochenen Nachfrage nach KI-Technologie kein Ende. Die Bestellungen legten im September um 62,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu und erreichten mit 114,21 Milliarden Dollar (101,75 Mrd. Euro) eine neue Bestmarke, wie das Wirtschaftsministerium in Taipeh mitteilte. Damit wurde die im August erstmals geknackte Marke von 100 Milliarden Dollar erneut deutlich übertroffen.

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Der Wert überstieg zudem die Erwartungen der von der Nachrichtenagentur Reuters befragten Analysten und markierte den 20. monatlichen Anstieg in Folge. Gestützt wurde das kräftige Wachstum den Angaben zufolge vor allem durch die hohe Nachfrage nach Produkten für künstliche Intelligenz (KI), Hochleistungsrechner und Cloud-Dienste. Besonders stark legten die Bestellungen für Telekommunikationsprodukte mit einem Plus von 87,3 Prozent und für Elektronikprodukte mit einem Zuwachs von 71,0 Prozent zu. Die Auftragsbücher der taiwanischen Konzerne, zu denen der weltgrößte Chip-Auftragsfertiger TSMC gehört, gelten als wichtiger Frühindikator für die weltweite Nachfrage nach Technologie.

Für den Oktober rechnet das Ministerium mit einem weiteren kräftigen Wachstum der Exportaufträge zwischen 62 und 67 Prozent. Für das Gesamtjahr könnte das Volumen demnach 1,1 Billionen Dollar erreichen. Als Risiken für die weitere Entwicklung nannte die Regierung geopolitische Spannungen und die Handelspolitik.

Die Nachfrage aus den wichtigsten Absatzmärkten blieb robust: Die Aufträge aus den USA stiegen um 79,4 Prozent, die aus Europa um 68,0 Prozent und die aus China um 48,5 Prozent.

TAIPEH - TAIWAN: FOTO: APA/Photo Copyright Noah Berger / 20

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