Inflation in Frankreich zieht etwas an

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Wirtschaft in Frankreich überraschend geschrumpft
 © AFP, STEPHANE DE SAKUTIN, Apa
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Der Ölpreisschub im Zuge des Iran-Kriegs treibt die Inflation in Frankreich weiter an. Im Mai legten die Verbraucherpreise (HVPI) im Jahresvergleich um 2,8 Prozent zu, wie das Statistikamt Insee am Freitag in Paris nach einer ersten Schätzung mitteilte. Die Wirtschaft in Frankreich ist zu Beginn des Jahres unterdessen überraschend geschrumpft. In den drei Monaten bis Ende März sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorquartal um 0,1 Prozent.

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Bei der Inflation hatten Analysten im Schnitt mit einem noch etwas stärkeren Anstieg von 2,5 Prozent im Vormonat auf 2,9 Prozent gerechnet. Mit dem jüngsten Schub liegt die Teuerung in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone deutlich über der Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB), die für den gesamten Euroraum mittelfristig 2 Prozent anstrebt.

Wie das Statistikamt weiter mitteilte, stiegen die französischen Verbraucherpreise im Mai im Monatsvergleich um 0,1 Prozent. Hier hatten Analysten im Schnitt 0,2 Prozent erwartet.

Bei den Daten zum Wirtschaftswachstum hat Insee die ursprüngliche Schätzung, die eine Stagnation ausgewiesen hatte, nach unten revidiert. Experten hatten hingegen im Schnitt mit einer Bestätigung der Erstschätzung gerechnet.

Auch im Jahresvergleich gab es eine Enttäuschung: In dieser Betrachtung legte das BIP im ersten Quartal nach den revidierten Zahlen nur um 0,9 Prozent zu. Hier hatten Ökonomen ebenfalls eine Bestätigung der ersten Schätzung mit einem Wachstum von 1,1 Prozent erwartet.

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