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Im abgelaufenen ersten Quartal kletterte der Umsatz um 88 Prozent auf 43,84 Milliarden Dollar (37,67 Mrd. Euro), wie Dell am Donnerstag mitteilte. Damit übertraf der Konzern die durchschnittlichen Erwartungen der Analysten von 35,43 Milliarden Dollar laut LSEG-Daten deutlich. Der bereinigte Gewinn pro Aktie lag mit 4,86 Dollar ebenfalls weit über den prognostizierten 2,94 Dollar. Für das laufende zweite Quartal stellte Dell ebenfalls Ergebnisse über den Markterwartungen in Aussicht.
Treiber der Entwicklung ist der Ausbau von Rechenzentren durch Kunden, die verstärkt auf KI-optimierte Server mit leistungsstarken Chips von Nvidia setzen. Für das Geschäftsjahr 2027 rechnet Dell nun mit einem KI-Server-Umsatz von rund 60 Milliarden Dollar, nach zuvor angepeilten 50 Milliarden. Die Prognose für den gesamten Jahresumsatz schraubte das Management auf 165 bis 169 Milliarden Dollar nach oben, nach zuvor 138 bis 142 Milliarden. Den erwarteten bereinigten Jahresgewinn je Aktie hob das Unternehmen von 12,90 auf 17,90 Dollar an.
Im ersten Quartal sprang Dells Umsatz der Infrastruktur-Sparte - also Speicher, Software und Server - um 181 Prozent auf 29 Milliarden Dollar. Das Geschäft mit Personalcomputern (PC) wuchs um 17 Prozent auf 14,61 Milliarden Dollar.
US-Technologiekonzerne wie Alphabet und Amazon planen in diesem Jahr Ausgaben von mehr als 700 Milliarden Dollar für KI-Infrastruktur. Dies treibt die Nachfrage nach Server- und Rechenzentrumsausrüstung bei Anbietern wie Dell und Super Micro Computer. KI-Server sind für den Betrieb von Diensten wie ChatGPT unerlässlich, da sie mit fortschrittlichen Speicherchips ausgestattet sind, um die für solche Anwendungen erforderliche immense Rechenleistung bereitzustellen. Die starken Zahlen zeigen zudem, dass Dell die aktuelle Krise bei Speicherchips durch Preiserhöhungen und Anpassungen in der Lieferkette gut bewältigt.